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JRK-Kampagne "Was geht mit Menschlichkeit?" (2017-2019)

Schon im Vorfeld der Kampagne haben sich hunderte JRKler*innen bei der Themenfindung für die neue Kampagne beteiligt. Am 3. Juni 2017 ist die neue JRK-Kampagne dann mit dem finalen Titel „Was geht mit Menschlichkeit?“gestartet.

Ausführlichere Informationen über die Kampagne sowie Anregungen und Materialien findet ihr hier.

Falls ihr wissen wollte, was wir speziell in Hamburg zur Kampagne machen bekommt ihr hier Informationen.

 

 

Weltverbesserer (und -Innen) aufgepasst!

Jeden Tag passieren unzählig viele schreckliche Dinge in der Welt. Menschen verhungern, Kriege werden gekämpft und KlimaretterInnen reden gegen Wände. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. (Mindestens) genauso viele schöne (ganz kleine und aber auch große) Dinge passieren alltäglich und werden oftmals einfach nicht gehört oder ganz schnell wieder von anderen Nachrichten verdrängt.      

Doch Konfuzius soll einst gesagt haben: „Es ist besser ein kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“ Nach diesem Motto haben wir (das Jugendrotkreuz Hamburg) uns eine kleine Aktion ausgedacht. Ganz im Sinne des wichtigsten Grundsatz des Roten Kreuzes: „Menschlichkeit“ waren im Rahmen der bundesweiten JRK Kampagne „Was geht mit Menschlichkeit?“ alle JRK Landesverbände dazu aufgerufen, Ideen umzusetzen, wie diese Welt ein kleines Stück menschlicher gemacht werden kann.

Und das ist, was wir daraus gemacht haben: (Nachahmen und Ausprobieren empfohlen!)

Die Idee: Das #Karmakonto

In einem Monat mehr Menschlichkeit in den Alltag bringen, dein persönliches Karmakonto füllen und ganz nebenbei nicht an den negativen Nachrichten in der Welt verzweifeln, sondern den Fokus auf die schönen Dinge im Leben legen.

Dafür hat das JRK im Februar drei Mal pro Woche einen „#Karmakonto“ auf Instagram und Facebook geteilt und alle Follower zum Mitmachen animiert. Die Inhalte gaben Anregungen zu jeweils einer kleinen Idee, um Karma zu sammeln. Da diese Ideen aber natürlich kein Verfallsdatum haben und sich super für jede Gruppenstunde oder der Verschönerung eines jeden Tages eignen, haben wir uns dazu entschieden, diese auch in der punktum. zu veröffentlichen und mit euch zu teilen. Damit haben noch mehr Menschen die Möglichkeit, den eigenen Alltag und auch den der Mitmenschen ein klein wenig positiver zu gestalten (alle Posts sind auf unserem Facebook und Instagram Account zu finden)

Du hast noch Fragen zum #Karmakonto oder möchtest uns davon erzählen, wie diese Aktion bei euch ankam? Kein Problem.

Melde dich einfach bei Amelie Schwichtenberg schwichtenberg[at]lv-hamburg.drk.de oder per Telefon unter 040 55420-130.

Wir freuen uns auf deine Erfahrungen beim Karma Sammeln und wünschen viel Spaß dabei, die Welt ein wenig besser zu machen!

Das #Karmakonto auffüllen:

#Karmakonto 1: Müll heißt nicht umsonst „Wertstoff“! Mit vielen Dingen, die alltäglich in den Müll wandern kann man hübsche und nützliche Dinge anstellen. Der Fachbegriff dazu heißt „Upcycling“. Mach doch mal was Schönes aus deinem Müll!

#Karmakonto 2: „Geteilte Freude ist doppelte Freude.“ Schon mal gehört? Bestimmt! Aber auch schon mal gemacht?

Unsere Idee: Lass doch mal deine FreundInnen oder KollegInnen an deinem Süßkram teilhaben oder teile etwas anderes, was dir Freude bereitet.

#Karmakonto 3: Wahrscheinlich machst du das schon ganz von alleine, aber trotzdem ist es eine wichtige Tat: Biete jemandem deinen Sitzplatz in Bus/Bahn an oder hilf jemandem beim Überqueren der Straße. 

#Karmakonto 4: „Karma sammeln heißt nicht unbedingt nur etwas für Andere zu tun. Es geht ganz klar auch darum DIR etwas Gutes zu tun! 

Mach doch mal einen Spaziergang durch die Natur und nimm sie bewusst wahr.“

#Karmakonto 5: „Ein ganzer Schrank voll „Nichts-zum-anziehen“?  Schau doch mal nach, welche deiner Klamotten du schon länger als 8 Monate gar nicht angerührt hast. Es gibt sicher Menschen in deiner Stadt, die sich sehr über deine (gut erhaltenen) Sachen freuen würden. In Hamburg kannst du sie z.B. in der Kleiderspende des Roten Kreuzes oder bei Hanseatic Help abgeben.“

#Karmakonto 6: „Am 17.02. ist jährlich der „Random Act of Kindness Day“.  Allerdings ist ein bisschen zufällige Nettigkeit natürlich an jedem Tag erlaubt und etwas wunderschönes.  Probier es doch mal aus. Mache z.B. einfach mal jemandem ein Kompliment ohne Hintergedanken, verschenke eine Kleinigkeit und mache jemandem eine Freude oder lächle eine fremde Person an.“ 

#Karmakonto 7: „Und noch einmal geht es darum, ganz bewusst etwas für DICH zu tun. Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Probier‘ doch zum Beispiel mal ein neues Hobby aus und erweitere deinen Horizont. Den Möglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Du könntest z.B. malen, zum Yoga gehen, singen, eine neue Sprache lernen und und und. Einzige Einschränkung: Es muss DIR Spaß machen.

#Karmakonto 8: „Heute im Ideenroulette: „Nimm jemandem eine nervige/lästige Aufgabe ab und erledige sie für ihn/sie.“

#Karmakonto 9: „Jeder von uns wirft pro Jahr ungefähr 55 Kilo Lebensmittel in den Müll. Und fast die Hälfte dieser Abfälle wäre  vermeidbar gewesen.

Du kannst jetzt anfangen etwas dagegen zu tun!

Versuche doch z.B. mal ein paar Tage lang a) nicht zu viele Lebensmittel zu kaufen und b) kein Essen unnötig wegzuschmeißen. Fast alle Lebensmittel sind viel länger haltbar als das Mindesthaltbarkeitsdatum es uns glauben lässt.“

#Karmakonto 10: „Leg deinen Fokus doch mal auf all die positiven Dinge die jeden Tag um dich herum (und mit dir) geschehen.

Um dir dies zu verbildlichen, kannst du jeden Tag Bohnen zählen. Einfach eine Hand voll Bohnen in die rechte Hosentasche und pro schönem  Moment wandert eine Bohne nach links. Abends dann einfach nachschauen wie viel Gutes passiert ist.“

#Karmakonto 11: „Wann hast du das letzte Mal eine echte Postkarte oder einen handgeschriebenen Brief verfasst?

Unsere Idee für den heutigen Post: Nimm dir Zeit und schreibe eine echte snailmail – ganz oldschool mit Stift und Papier!“

#Karmakonto 12: „„Zeit hat man nicht, Zeit muss man sich nehmen.“ Gerade für schöne Momente und Verabredungen mit den wichtigsten Menschen in unserem Leben fehlt uns oftmals die Zeit im trubeligen Alltag. Deshalb unser Aufruf heute: Verabrede dich mit deiner/m besten Freund/in oder ruf mal wieder deine (Groß-)Eltern an und schenke ihnen ein Stück deiner kostbaren Zeit. “

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